Keimzeit – Ach, Die Menschen (Album)

Der ungewöhnliche Albumtitel mag in diesen unübersichtlichen Zeiten zunächst politische Anspielungen vermuten lassen.
Doch Norbert Leisegang hat seine Texte stets weniger als Kommentare zum Zeitgeschehen verstanden, denn als Form gehobenen Entertainments. Wo politische Haltung aufscheint, vermittelt er sie über Alltagsbeobachtungen, nicht über Parolen. So öffnet der Titelsong – um den sich das Album auch inhaltlich sammelt – die knarrende Tür zu diesem neuen Werk und überrascht mit einer Zeile, die mild, menschenfreundlich und unverkennbar Leisegang ist: „Ach, die Menschen, egal, wie man es sieht.
Ich, für meinen Teil, hätte sie geliebt.“ Das neue Keimzeit-Album bündelt in diesem Musik-Kosmos elf weitere Stücke, die die stilistische Spannweite der Band eindrucksvoll belegen. An den Reglern saß – wie schon bei einigen Keimzeit Alben – Produzent Peter Schmidt, der die zwölf Songs im traditionsreichen Ballhaus Studio in Berlin abmischte und diese zuvor mit der Band zusammen im Studio von Keyboarder Andreas Sperling aufnahm.
Auf „Ach, die Menschen“ von Keimzeit sind diese 12 Songs enthalten:
- Ach, die Menschen
- Bummelzug
- Die Tür sagt
- Fasching im Februar
- Gute Fee
- Hinter dicken Mauern
- In Gefahr
- Kurzhalten
- Stern
- Stolz
- Sultan tanzt Samba
- Therapie
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