VISIONS 403: Die Playlist zum Heft mit John Coffey, Beck u.v.m.
Der Opener unserer Playlist zu VISIONS 403 bleibt unseren Titelhelden von Fontaines D.C. vorbehalten. “Marianne” ist bislang der einzige Song, den es aus “Dopamine Chamber” zu hören gibt. Zuletzt sorgte eher die Nachricht für Schlagzeilen, dass Popstar Rosalía auf einem der Songs des Albums zu hören ist. Bereits drei Stücke aus “Not Alone” haben John Coffey ausgekoppelt. Die Niederländer gestalten ihren rock’n’rolligen Post-Hardcore darauf noch eingängiger als auf dem Vorgänger, dem Comeback-Album “Four”.
Playlist zu VISIONS 403 bei Youtube
Runderneuert präsentieren sich The Ocean auf “Solaris”. Nicht nur hat Bandkopf Robin Staps nun drei Gitarristen in der Band, sondern mit Enrico Tiberi und Lane Shi auch zwei neue, sehr unterschiedliche Sänger:innen. Das hinterlässt tiefe Spuren auf der Platte und gefällt nicht jedem Fan des Berliner Post-Metal-Kollektivs, wie unser Vier-Ohren-Test zu “Solaris” zeigt. Chelsea Wolfe setzt für “The Dark” hingegen auf Bewährtes. Viele der Songs hat sie mit ihrem langjährigen Kreativpartner Ben Chisholm geschrieben, trotzdem geht “The Dark” musikalisch in eine andere Richtung als der elektronische Vorgänger “She Reaches Out To She Reaches Out To She”.
Maximal konfrontativ ist “Pugnello”. Die vierte Platte von Gilla Band lässt Noiserock auf ballernde Technobeats treffen. Dazu schreit sich Sänger Dara Kiely die Seele aus dem Leben, während er die Beziehung zu seinem Vater und seine mentalen Probleme verarbeitet. Einen Verlust haben auch Triggerfinger zu verarbeiten. “Tarmac” ist das erste Album der Belgier ohne ihren langjährigen Bassisten; Paul Van Bruystegem verstarb 2025. Songs wie “Stars” zeugen nicht nur vom Durchhaltewillen der Band, sondern auch von ihrer Vitalität.
Playlist zu VISIONS 403 bei Deezer
Seine lange Albumpause seit 2019 hat Beck mit “Ride Lonesome” beendet. Darauf kehrt er zurück zum Sound von “Morning Phase” und wird dabei von vielen der schon damals beteiligten Musikern unterstützt. Fast alles allein hat hingegen Danger Dan auf seiner zweiten Solopiano-Platte “Keine Angst” gemacht, dessen Titelsong vor einigen Wochen für einen kleinen Medienskandal gesorgt hat.
Im Special in VISIONS 403 beschäftigen wir uns mit Stilbrüchen, wenn Bands sich also für eine musikalisch neue Ausrichtung entscheiden. Das geht mal gut wie bei den Arctic Monkeys und mal tüchtig in die Hose wie bei Chris Cornell und dem von Timbaland produzierten “Scream”. In unserer Reihe “Back To…” steht “The Black Parade” von My Chemical Romance im Fokus, wohingegen sich VISIONS-Redakteur Jonas Silbermann-Schön auf der letzten Seite der Ausgabe noch einmal mit “Mclusky Do Dallas” beschäftigt.
Playlist bei Spotify
Das alles lest ihr nebst weiteren Interviews mit Blood Red Shoes, De Staat oder Emma Ruth Rundle und vielen Reviews in VISIONS 403 – erhältlich ab dem 25.09. überall, wo’s Zeitschriften gibt oder direkt bei uns im Shop.
Pünktlich zu VISIONS 404, die am 30. Oktober 2026 erscheint, findet ihr an dieser Stelle unsere neue Playlist. Hört in der Zwischenzeit auch mal in die persönlich kuratierten Playlisten der VISIONS-Redaktion rein – mit wöchentlich neuen Songs – oder in unseren Podcast “Der Soundtrack meines Lebens”.
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