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Kino 22.09.2026

Resident Evil ohne Leon, Jill, Claire und Co.: Darum fehlen die Spielfiguren im Kinofilm komplett

Resident Evil ohne Leon, Jill, Claire und Co.: Darum fehlen die Spielfiguren im Kinofilm komplett
Fans der Videospiel-Vorlagen dürften ihre liebsten Held:innen aus den Resident Evil-Titeln im Film vermissen. Aber warum spielen Leon, Claire und Jill dort keine Rolle?

Endlich, freuen sich viele Fans: Endlich gibt es einen richtig guten Resident Evil-Film. Regisseur Zach Cregger (Weapons) schafft es in vielen Augen, das Gefühl der Spiele einzufangen. Er setzt dafür aber auf eine eigenständige Geschichte. Sie spielt zwar im selben Universum wie die Spiele, aber auf einen Auftritt von Leon S. Kennedy, Claire Redfield oder Jill Valentine wartet ihr vergeblich. Aus gutem Grund.

Zach Cregger erklärt, wieso Leon & Co. in seinem Resident Evil-Film nicht vorkommen

Die bisherigen Resident Evil-Verfilmungen waren für viele eine äußerst durchwachsene Angelegenheit. Die Filme mit Mila Jovovich waren zwar erfolgreich, wurden aber oft von Kritik und Fans geschmäht, auch die Reaktionen auf die Netflix-Serie und dem recht originalgetreuen Welcome to Raccoon City fielen größtenteils negativ aus. Bis auf letztgenannten Film haben alle Versionen mehr oder weniger ihre eigene Story erzählt.

Entsprechend verschnupft reagierten viele Fans der Videospiel-Reihe mit 11 Hauptteilen, diversen Remakes und Spin-offs auf die Nachricht, dass auch in Zach Creggers Resident Evil-Version keine bereits aus den Spielen bekannte Geschichte verwendet wird. Wir erleben zwar einen Zombie-Ausbruch in Raccoon City, aber nicht mehr 1998, sondern in der Gegenwart – und eben komplett ohne Leon, Jill, Ada Wong oder Claire.

Aus gutem Grund: Zach Cregger wollte von Anfang an seine eigene Story im Resident Evil-Universum erzählen. Als großer Fan der Spiele war er der Meinung, dass es die Geschichten mit Leon, Claire und Co. einfach schon gibt und er den Videospiel-Erfahrungen auf diese Weise nichts Neues oder Besonderes mehr hinzufügen könnte.

Im Gespräch mit Inverse  hat der Regisseur von Barbarian und Weapons schon 2025 erklärt, was er danach immer wieder betont hat:

Ich werde Leons Geschichte nicht erzählen, weil Leons Geschichte schon in den Spielen erzählt wird. [Fans] haben das schon.

Das könne er mit einer Live Action-Version dieser Geschichten sowieso nicht verbessern. Stattdessen hat er sich vorgenommen, sowohl Fans als auch Neulingen eine Resident Evil-Erfahrung zu bieten, die der Vorlage treu bleibt, aber etwas Neues ist.

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Im selben Gespräch hat Zach Cregger auch noch Folgendes zu Protokoll gegeben:

Ich bin der größte Verehrer der Spiele. Ich erzähle eine Geschichte, die als Liebesbrief an die Spiele fungiert und den Regeln der Spiele folgt. Sie ordnet sich der Lore der Spiele unter, es ist einfach nur eine andere Geschichte.

Das ist ihm nach Meinung diverser Fans mit Bravour gelungen. Der neue Resident Evil-Film fängt das Gefühl, ein Survivalhorror-Spiel à la Resident Evil zu spielen, sehr authentisch ein. Wir beziehungsweise die Hauptfigur hetzen völlig verängstigt von A nach B, immer auf der Suche nach Waffen, Munition und einem Ausweg aus der Zombie-Hölle. Die Orientierung an bekannten Gesichtern braucht es für viele dann nicht mehr.

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