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Rock / Heavy Metal 07.09.2026

Musa Dagh über ihre Neufindung und das dritte Album "Endurance"

Musa Dagh über ihre Neufindung und das dritte Album "Endurance"

Wer die Musik und Karriere von Aren Emirze seit den 90ern verfolgt hat, weiß: Der Mann geht gern dorthin, wo es weh tut. Brachialer Noise ist ihm ebenso zu eigen wie Gitarrenlicks, die gleichsam polarisierend wie unkonventionell sind. Die Musik seiner vielen verschiedenen Bands ist niemals leichte Kost; in seinen Songs steckt stets ein markantes, konfrontatives Element, die Hörerschaft entweder komplett vereinnahmt oder irritiert zurücklässt. Platten unter seiner Mitwirkung sind nie Easy Listening. Über “Endurance” lässt sich eines mit absoluter Sicherheit sagen: „Das ist wahrscheinlich seit dem Harmful
Debüt von 1995 das krasseste Album, das ich gemacht habe“, sagt er lächelnd und nicht ohne Stolz. „Das ist auch kein Zufall: Ich habe während der aktuellen Aufnahmen häufig an dieses erste Harmful-Album gedacht, auch an die damalige Zeit, als wir ganzen jungen wilden Pferde durch den Blunoise-Chef Guido Lucas gelernt haben, wie man pure Energie und Intensität in druckvolle Songs gießt.“ Auf eine kuriose und ungeplante Weise wird “Endurance” so auch zu einer Art letztem Gruß an Lucas, der 2017 sehr plötzlich und unerwartet stirbt. „Ohne ihn hätte es all diese intensive Musik, die ich und viele andere in den vergangenen drei Jahrzehnten gemacht haben, niemals gegeben.“

Wohl auch deshalb ist Endurance so extrem geraten: Es steht ganz im Geiste von Lucas’ Studio-Credo, dass es im Rock kein Limit nach oben gibt; Hauptsache, man fühlt extrem, was man da tut. Und: Man fühlt es in dem exakten Augenblick. Musizieren als intuitiv aus den Musikern herausbrechender Extremsport, mit dem Ziel, einen bestimmten Moment einzufangen, der wiederum auf eine sehr natürliche, nicht vorsätzliche Weise etwas erhaben Zeitloses in sich trägt. Wie zeitlos, das haben die Harmful-Konzerte im vergangenen Jahr bewiesen, als das Trio erstmals seit rund 15 Jahren in Originalbesetzung einige Konzerte anlässlich des 30. Geburtstags des Harmful-Debüts spielte. Bei diesen Shows habe Emirze „einen Drang und eine Dringlichkeit gespürt, wie ich sie schon länger auf der Bühne nicht mehr erlebt habe. Und das hat dann, wenn auch eher unbewusst, die Vorzeichen gesetzt für das nächste Musa-Dagh-Album.“

Diese Dringlichkeit ist Emirze von Natur aus gegeben – das weiß jeder, der ihn mal live auf einer Bühne gesehen hat. Er wirkt auch beim Ersinnen neuer Songs auf eine positive Weise wie getrieben, beseelt von einer inneren Unruhe, immer noch mehr in die Spitzen zu gehen. Hinzu kommt das von ihm seit dem Musa-Dagh-Debüt ausgerufene Gesetz des „mehr ist mehr“, das er seinen Mitmusikern geradezu Mantra-artig unter die Nase reibt. Gerade beim Schlagzeug kann es im Musa-Dagh-Kontext nie genug sein, und das bringt die beiden bisherigen, hoch profilierten Schlagzeuger – Thomas Götz von den Beatsteaks auf dem Debüt und Sascha Madsen bei “No Future” (2023) – eigenen Aussagen zufolge an ihr absolutes Leistungslimit. Doch genau darum geht’s Emirze bei Rockmusik generell und bei Musa Dagh im Besonderen: Wo ist die Grenze? Kann man sie noch weiter nach oben verschieben? Geht es noch krasser, ohne den Sinn für gutes Songwriting und die Chemie zwischen den Musikern aus den Augen zu verlieren?

Das wurde auch mal Zeit

Es dürfte also eine Herausforderung sein, Schlagzeuger Nummer drei bei Musa Dagh zu werden, einmal alles zu zeigen, was man draufhat – zumal Götz und Madsen auf den ersten beiden Alben atemberaubend abliefern. Nicht so für Martin „Dog“ Kessler, einem Allround-Talent und Profi-Routinier, der zwischen Abwärts und Rosenstolz, H-Blockx und Jazzkantine, Nina Hagen und De/Vision keine Berührungsängste kennt und für jeden den passenden Groove findet. Dieser recht wortkarge, aber stets höchst freundlich lächelnde Schrank von einem Mann stammt wie Emirze aus Frankfurt, die beiden kennen sich seit Ewigkeiten – und entsprechend „war ich so langsam schon fast ein bisschen angefressen, dass Aren
mich nie fragt, wann ich denn bei Musa Dagh trommeln will“, sagt er und grinst.

»Das ist wahrscheinlich seit dem Harmful-Debüt von 1995 das
krasseste Album, das ich gemacht habe.«

Aren Emirze

Auch für ihn sei die Arbeit am neuen Album „endlich mal wieder eine echte Herausforderung gewesen, zumal Aren und ich direkt bei der ersten gemeinsamen Probe damit begonnen haben, neue Songs zu schreiben. Das war also kein langsames Herantasten, sondern vom ersten Moment an ein volles Einsteigen in etwas, von dem wir selbst noch nicht so richtig wussten, wo es eigentlich genau hingehen soll.“ Auch Emirze beschreibt diese ersten Proben zu zweit als „klaren, intuitiven Blick nach vorne. Wir beide waren uns durchgehend sofort einig, ob etwas taugt oder wieder weggeschmissen werden kann. Das gab mir ziemlich schnell das Gefühl: Das wird was, auch wenn diesmal alles anders ist als bislang. Wir wussten zu dem Zeitpunkt zwar noch nicht, wie es auch personell weitergehen wird mit diesem Projekt; aber wir wussten, wir haben da bereits etwas, worauf man gut aufbauen kann.“ Denn die größte Hürde zu nehmen, steht dieser Band noch bevor: Durch den Ausstieg von Sänger Aydo Abay, der den ersten beiden Alben mit seiner Stimme diese besondere Magie zwischen Lärm und Pop verliehen hat, scheint eine Lücke gerissen, die sich nur schwer schließen lässt.

Kommissar Zufall und Inspektor Selbstverständlich

Aus der Dualität zwischen Emirzes ultrakrassen Kompositionen und Abays unverwechselbaren, stets aus einer besonderen Form von melancholischer Pop-Schönheit generierten Melodien zieht die Band ihre besondere Magie. Gegossen in eine Stimme, die zumindest innerhalb der deutschen Musikszene alternativlos ist. Nicht zuletzt deshalb gelten viele der Alben, die Abay zwischen 1997 und 2008 mit Blackmail aufnimmt, als zeitlose Klassiker des angriffslustigen Alternative Rock, und auch bei den vielen darauffolgenden Bands und Projekten, an denen Abay mitwirkt, steht seine Stimme oft im Mittelpunkt. 2021, als sich Musa Dagh erstmals formieren, freut sich Emirze dementsprechend euphorisch, dass es nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen man stets musikalisch durch ein ähnliches Rock-Universum oszilliert ist, endlich mal zu einer Zusammenarbeit kommt – zumal auch Blackmail ihren Anfang im Blubox-Tonstudio von Guido Lucas genommen haben. Irgendwie hat es trotzdem nie sein sollen, dass sie zueinander finden. Umso begeisterter sind die zwei, dass sie endlich mal die Zeit und einen Nährboden gefunden haben, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Studio Nord

Mit dem Studio Nord in einem Vorort von Bremen haben Musa Dagh wohl den perfekten Ort für analoges Studio-Recording in Deutschland gewählt. Es ist das älteste noch existierende Studio, das etwa über antike Mikrofon-Sätze verfügt, die man nirgends sonst findet. Zudem verfügt der große Aufnahmeraum über eine außergewöhnliche Akustik, die insbesondere live aufgenommener Musik zugute kommt. Moses Schneider hat dort unter anderem mit Turbostaat und Red Flags auf­genommen.

Und doch: Neben den fruchtbaren Arbeiten im Studio besteht von Anfang an ein Grundproblem. Nämlich dass Emirze gerne auf Bühnen steht und live spielen will, Abay dagegen wenig Lust darauf hat – auch wegen vieler anderer Projekte, die er parallel verfolgt. So sei es über den Zeitraum der ersten beiden Alben insgesamt nur zu sieben Konzerten gekommen, und das ist Emirze viel zu wenig. Die Jubiläums-Tour von Harmful vertagt sein Bedürfnis nach einer Liveversion von Musa Dagh zwar für eine Weile, doch vor dem dritten Album ist klar, dass sich ihre Wege trennen werden – gleichwohl in der bestmöglichen Weise. Doch wer den immer energiegeladenen, stoisch optimistischen Gitarristen kennt, der weiß, dass solche Nackenschläge für ihn nur Ansporn sind, erst recht weiterzumachen und nach einer Lösung zu suchen, die wirklich niemand auf dem Schirm hat. Diese Lösung heißt: Safi – und erweist sich nun, da “Endurance” vorliegt, als ein aus dem Zufall geborenes Husarenstück von bemerkenswerter Strahlkraft.

Safi – bürgerlich Sandra Fink, geboren 1977 in Leipzig – ist eine Gitarristin, Sängerin und Komponistin, die sich zuvor in zahlreichen Projekten zwischen Progrock, TripHop und Neofolk ausprobiert und ab 2009 drei überaus eigenwillige Soloalben veröffentlicht. Das aktuelle – “Groteske” von 2024 – produziert Moses Schneider, seines Zeichens ein stiller, aber fester Bestandteil von Musa Dagh. Ein anderer Produzent als er käme bei dieser Band für Emirze „nie infrage. Schon damals, als er mit Safi ‘Groteske’ fertiggestellt hatte, spielte er mir ein paar Songs der Platte vor und meinte, er könne es sich gut vorstellen, dass Safi mal als Gast bei Musa Dagh singen könnte. Es würde der Band eine zusätzliche, ganz andere Farbe verleihen und vielleicht sogar neue Räume öffnen. Ich war vom Fleck weg begeistert von der Art, wie sie mit Melodien und ihrer Stimme umgeht, und behielt das im Hinterkopf. Nach der Trennung von Aydo vereinbarten wir daher ein Treffen, um zu schauen, ob wir einen Song finden, zu dem ihre Stimme gut passen könnte. Es dauerte nicht lange, bis sich alle Beteiligten einig waren: Safi ist kein Gast bei Musa Dagh – sie ist unsere neue Sängerin. Das alles geschah wie selbstverständlich.“

Auch Safi bestätigt diesen Eindruck: „Klar, ich mag es schon gern krass und extrem in der Musik, mit der ich mich beschäftige; und doch war diese betont rockige Art, ein solches Extrem zu formulieren, für mich zumindest in Teilen etwas Neues. Aber Arens Zuversicht, dass das alles schon seinen Sinn hat, gepaart mit seiner Begeisterungsfähigkeit, hat mich sehr schnell alle Zweifel vergessen und einfach nur noch machen lassen.“ Während der sie, das berichten alle, stets nur darin bestärkt hat, alles auszuprobieren, was ihr einfällt, um auf diese Weise auch stimmlich zu Ergebnissen zu gelangen, die keiner zuvor erahnt. Ihre Stimme geht ins absolute Extrem, nutzt jede Nuance zwischen dunklem Hauchen, hastig Rezitiertem und purem Gekreische. Bei ihr geht es nicht mehr nur um die Schönheit der Melodie, sondern um einen besonderen Ausdruck und eine angriffslustige Tonalität, die Musa Dagh in neue Räume, ja Dimensionen führt.

Außerdem kommt noch eine weitere Dimension durch Safi hinzu: Erstmals verfügt diese Band über einen satten Bass. „Natürlich hatte es seinen besonderen Reiz, dass Musa Dagh bislang ohne Bass auskamen und ich das an der Gitarre mittels eines Oktavers kompensiert habe“, so Emirze. „Aber so ein richtig tiefer, grollender Bass gibt dem Bandsound natürlich noch mal eine zusätzliche Ebene.“ Dabei sei auch die Hinzunahme des Basses eher situativ entstanden als tatsächlich geplant gewesen: „So richtig zum Zuge kam das erst im Studio, als Moses bei einem Song meinte: ‚Safi, nimm doch mal den Bass zur Hand und guck, ob dir hierzu nicht was einfällt‘“, so Emirze. „Und schneller, als wir gucken konnten, wurde aus dieser einzelnen Ausnahme eine dauerhafte Selbstverständlichkeit.“

Groteske

Safis Soloalbum von 2024, ihr insgesamt drittes, ist ähnlich extrem und speziell wie die Musik von Musa Dagh – und doch komplett anders. Stilistisch oszilliert es zwischen extremem Electro-Noise, Industrial, Avantgarde und Art-Punk, alles live in den Hansa Studios eingespielt. Die deutschen, teils recht kryptischen Texte haben meist einen betont unbequemen, kritisch politischen Blick auf Deutschland und Europa zum Inhalt.

Voller Liebe für alles Neue

Mit dem dritten Album dieser besonderen Band haben sich drei spezielle Musiker*innen auf den Weg gemacht, neue Gefilde zu erkunden und etwas zu erzeugen, das aus dem Moment entsteht, gleichzeitig jedoch dauerhaft Bestand hat. Für Safi ist es eine – zumindest im Kontext ihrer Soloarbeiten – neue Erfahrung, auf Englisch nicht nur zu texten, sondern auch zu singen, „was mir so ganz nebenbei neue Wege gezeigt hat, wie man mit Texten und ihrer stimmlichen Interpretation umgeht.“ Während es für Kessler trotz seiner fast grenzenlosen Erfahrungen als profilierter Sessionmusiker „das erste Album in meiner langen Karriere ist, wo ich als Musiker wirklich völlig frei war in dem, was ich spiele – und es gleichzeitig auch nie zu viel sein konnte.“

Für Aren Emirze ist die neue Musa-Dagh-Besetzung nicht nur eine Weiterentwicklung von bereits Etabliertem, sondern eine komplette Neubestimmung dessen, was diese Band für ihn sein kann. Natürlich, man erkennt sein signifikantes Riffing, das oft eine Spur Wahnsinn in sich trägt, ebenso wieder wie die Anleihen an die Tonalität armenischer Folklore, die seine Arbeit seit jeher durchweht. Doch wirken diese Riffs, gerade im Wechselspiel mit Safis Bass und Stimme, ganz anders, als man es bisher kennt. “Endurance” ist damit nicht nur ein abgefahrener Trip aus den Randzonen des konfrontativen Noiserock, sondern auch für die Akteure – insbesondere für Emirze – trotz aller gemachter Erfahrung etwas komplett Neues. Und damit wohl näher an der Idee ihres einstigen Mentors Guido Lucas als so ziemlich jedes andere der vielen Alben, die Emirze in den vergangenen 30 Jahren aufgenommen hat.

»Für mich ist es eine verdammte Ehre, diese wunderschönen Melodien von Aydo zu interpretieren.«

Safi

„Mir ist erst beim Einspielen der Platte im Studio Nord in Bremen so richtig bewusst geworden, wie sehr sie bei allem Neuen voll und ganz auf dem basiert, was uns Guido Lucas damals beigebracht hat: Nichts infrage stellen, sich von allem bislang Bekannten und bereits Gemachtem lösen und die Dinge einfach kommen und passieren lassen. Sie auch nicht krampfhaft beschränken, indem man sich sagt: ‚Nee, das geht zu weit, das kannst du nicht machen.‘ Sondern einfach einem Gedanken, einer Idee in aller Konsequenz folgen, so abwegig es zunächst auch scheinen mag. Ich habe nun wirklich schon viel Musik gemacht und im Studio aufgenommen, und ich habe mich dabei nie um Trends oder Gesetze, Vorgaben oder Konventionen geschert. Aber ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich beim Musikmachen noch nie so frei war wie auf dieser Platte.“ Damit erhält auch der Name Musa Dagh eine neue Dringlichkeit, findet er: „Der Musa Dagh ist ein Berg im Süden der Türkei und war zugleich ein Zufluchtsort für mehrere Tausend Widerständler, die während des
türkischen Genozids an den Armeniern dort eine Art Versteck und damit eine spezielle Form von Freiheit fanden. In Endurance und all den neuen Aspekten daran spiegelt sich auch für mich als Musiker dieser Ort der Zuflucht und Freiheit darin wider.“

Raus auf die Straße, rein in die Herzen

Der erste, der Aren Emirze nach Veröffentlichung des ersten neuen Songs ein Feedback schickt und sich dabei rundum begeistert von der neuen Energie zeigt, ist Aydo Abay. Womit die unvermeidliche Frage aufkommt, dass in den anstehenden Konzerten die alten Songs zwangsläufig eine Rolle spielen werden – und spätestens dann könnte die Situation entstehen, dass so mancher Fan Abays Stimme vermisst. Oder? Emirze winkt ab: „Safi ist eine dermaßen starke Sängerin, dass sie schon ihren eigenen Zugang zu Aydos Melodien finden und diese entsprechend souverän in ihrer ganz eigenen Weise interpretieren wird. Außerdem verfügt die Band mit mir ja noch über einen weiteren Sänger, und derzeit arbeiten wir bereits daran, uns Aydos Gesangsparts bestmöglich aufzuteilen und zu schauen, wessen Stimme wo am besten passt.“ Safi: „Für mich ist es eine verdammte Ehre, diese wunderschönen Melodien von Aydo zu interpretieren. Ich werde dies mit aller Liebe und Hingabe tun, zu der ich fähig bin.“

Aren Emirze mal leise

Emirze kann nicht nur laut und konfrontativ, sondern ebenso intensiv berührend auch als Leisetreter. Die häufig stark von armenischer Folklore beeinflussten und nicht selten mit armenischem Gesang ausstaffierten Songs finden sich auf den Alben seines Soloprojektes Emirsian. Noch leiser und intimer ist sein Duo-Projekt Aren & Chima: zwei Stimmen, eine akustische Gitarre und viel Emotion.

Der Beitrag <img class="visions-plus aboplus-fahne" src="https://www.visions.de/wp-content/plugins/item-plenigo/img/visions_plus.svg"> Drei Freunde müsst ihr sein erschien zuerst auf VISIONS.de.

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