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Rock / Heavy Metal 26.08.2026

J Mascis in "Der Soundtrack meines Lebens" über Rolling Stones, Hardcore und Dinosaur Jr.

J Mascis in "Der Soundtrack meines Lebens" über Rolling Stones, Hardcore und Dinosaur Jr.

Er gilt als schwierig im Interview. Dabei ist J Mascis einfach nur der entspannteste aller Interviewpartner. Unprätentiös reflektiert er nicht andauernd seine Kunst oder sich selbst. Deshalb gibt es von ihm gelegentlich die Antwort: “I never thought about that.” Doch stellt man Mascis spezifische Fragen, idealerweise zu Musik, Lieblingsbands und Gitarren, weist er sich als ausgemachter Nerd aus. Einer, der an einem heißen Junitag in einem kühlen Kellerraum in Redelaune ist – ja, vielleicht ist dieses Interview mit knapp über 100 Minuten gar das längste, das er je gegeben hat.

Mascis ist auf PR-Besuch in seiner zweiten Heimat Berlin-Kreuzberg. Seine Band Dinosaur Jr. hat das 13. Album “There Near” in den Startlöchern. Bevor er dank dieser Band an die ungewöhnliche Position eines waschechten Indierock-Gitarrenhelden aufsteigt, spielt er Schlagzeug in der Hardcore-Band Deep Wound. Die gründet der Sohn eines singenden Zahnarztes mit italienischen Wurzeln Anfang der 80er in seiner Heimat Amherst, Massachusetts. Als die Teenager-Band nach zwei Jahren zerbricht, machen Bassist Lou Barlow und Mascis als Dinosaur weiter. Mascis wechselt an die Gitarre, schreibt Songs, die alles vereinen, was er liebt: Hardcore, Punk, Country, Metal. Eine eigenständige wie eigenartige Band, die in der Folge den US-Underground und die 90s-Alternative-Generation maßgeblich prägt.

Schon als Kind ist Mascis vernarrt in die Beatles und die Beach Boys. 1996 erweist er mit dem Song “Take A Run At The Sun” Brian Wilson seine Reminiszenz. Dabei sind die Rolling Stones seine liebste Band, ever. Und für die vielleicht beste 7-Inch hält er die eine, die die Sonic’s Rendezvous Band veröffentlicht hat. Im Podcast redet Mascis auch darüber, warum Dinosaur Jr. einst The Cures Pop-Hit “Just Like Heaven” covern – und der Song so abrupt abbricht. Es geht um Noise und Lautstärke, aber auch um seine zarten Coverversionen von Elyse Weinberg und Mazzy Star.

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Der Beitrag <img class="visions-plus aboplus-fahne" src="https://www.visions.de/wp-content/plugins/item-plenigo/img/visions_plus.svg"> Folge 140 mit J Mascis erschien zuerst auf VISIONS.de.

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