Ich gebe keine Ruhe, bis alle Horror-Fans diese unglaubliche Trilogie bei Netflix gesehen haben

Kein Mensch redet über diese Filmtrilogie. Wirklich nicht. Und dabei habe ich die ersten beiden Teile schon einmal empfohlen. Jetzt ist ihr großes Finale da, mit einem kataklysmischen, emotional umwerfenden, visuell zutiefst beeindruckenden Showdown der Extraklasse. Und nicht einmal Netflix scheint es für wichtig genug zu halten, um es groß zu bewerben. Nun. Zeit, aktiv zu werden.
Bereits letztes Jahr zum Erscheinen des zweiten Kapitels der Reihe habe ich die Mononoke-Filme hier empfohlen. Jetzt geht die fatal schöne japanische Folk-Horror-Trilogie mit Mononoke The Movie: Chapter III – The Curse of the Serpent zu Ende. Lange aufgebaute Mysterien werden aufgeklärt, Handlungsstränge zusammengeführt. Und das alles so clever, so bitter und so eindrucksvoll, dass ich wieder nur schwärmen kann.
In Mononoke the Movie: Chapter III – The Curse of the Serpent bei Netflix muss ein letzter Rachegeist besiegt werden
Das Ooku wirft als Institution seinen Schatten über ganz Japan. Hier leben der Kaiser, seine rechtmäßige Gemahlin und seine Konkubinen. Alles dient einem Zweck und einem Zweck allein: dem Zeugen des nächsten Thronfolgers. Doch wie schon zuvor ist das Ooku nicht sicher vor bösen Geistern, die nach Blut und Rache dürsten.
Diesmal wird die freudige Nachricht von der Geburt eines männlichen Erben vom Erscheinen eines solchen Geists, eines Mononokes, getrübt. Um ihn zur Strecke zu bringen, Mutter und Kind zu beschützen und den Fall des Ookus zu verhindern, tritt ein drittes Mal ein mysteriöser Fremder auf den Plan.
Der seltsame Medizinverkäufer ist ein Experte auf dem Gebiet der Geisteraustreibung. Doch er kann seine Waffe nur gegen einen Mononoke richten, wenn dessen Wahrheit und Geschichte aufgedeckt wird. So kommen Geheimnisse ans Licht, die ganze Generationen begraben hatten – und die sich wie eine Krankheit in die Herzen der Menschen gefressen haben.
- Auch bei Netflix: Einer der größten Blockbuster der Geschichte
Die Mononoke-Reihe ist eine nahezu perfekte Horror-Trilogie, die ihre Konkurrenz in den Schatten stellt
Ich habe es bereits früher gesagt, und ich sage es gerne noch einmal: Horror sah nie so atemberaubend schön aus. Die Mononoke-Filme sind bewegte Kunstwerke auf so vielen Ebenen, und von den visuellen Ideen allein wird mir schwindelig. Doch unter der bunten Farbpalette lauern auch im dritten Teil Themen und Implikationen, die mir den Boden unter den Füßen wegziehen.
Alles, was in den letzten Jahren im Horrorgenre in höchsten Tönen gelobt wurde, ging mit klug umgesetzten, harten Themen wirklich unter die Haut. Sei das ein Obsession, ein Midsommar oder ein Get Out. Die Mononoke-Filme stehen alledem in absolut nichts nach. Wer sich auf den wilden visuellen Trip einlassen kann, wird mit ebenso grausamen wie relevanten Erkenntnissen ... "belohnt".
Dabei baut sich das Finale und die Enthüllung des großen Grauens über drei Filme hinweg perfekt auf. Alle Kapitel zahlen aufeinander ein, die Bilder werden größer und beeindruckender. Und der Höhepunkt all dessen ist endlos befriedigend, berührend – und traurig.
Die Mononoke-Filme sind ein seltenes Wagnis von Netflix. Ohne eingebaute Fangemeinde, ohne breite "für die ganze Familie"-Zielgruppe. Sie sind Anime, verkörpern eine für uns fremde Kultur, sind überbordend bunt und wild. Aber sie lohnen sich wirklich. Jetzt müssen nur noch mehr Film-, Fantasy- und Horror-Fans davon hören.
Wer der Reihe jetzt auch endlich mal eine Chance geben will, kann das jetzt mit allen drei Teilen bei Netflix.
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