"Eine der besten Videospieladaptionen": Resident Evil von Zach Cregger erhält Höchstnoten in ersten Reaktionen und Kritiken

Fans der Videospielreihe Resident Evil haben eine ganz schöne Horrorfahrt der Gefühle hinter sich, wenn es um Live-Action-Adaptionen geht. Nach sechs Filmen von Paul W.S. Anderson, in denen Milla Jovovich sich durch Zombie-Horden ballerte, einem Reboot von 2021 und einer Netflix-Serie, die alle am liebsten vergessen würden, ist jetzt ein ganz neuer Ansatz an der Reihe. Barbarians- und Weapons-Regisseur Zach Cregger präsentiert sein Resident Evil, das jetzt schon vor dem Kinostart für Begeisterung sorgt.
Im Folgenden haben wir erste Social-Media-Reaktionen nach den Preview-Screenings und erste Kritiken von Kolleg:innen aus Übersee für euch zusammengetragen.
Erste Profi-Reaktionen zu Resident Evil sind überaus positiv
Filmkritiker Zach Pope zieht nach einem Presse-Screening ein glühendes Fazit auf X:
Zach Cregger hat nicht nur einen großartigen Resident-Evil-Film geschaffen (er hat eine fantastische Videospielverfilmung abgeliefert, die ich mir sicher noch jahrelang immer wieder ansehen werde). Brutal. Witzig. Blutig. Komplett WTF-erzeugend. Voller Beklemmung, Jumpscares, Easter Eggs und vor allem unglaublicher Kreaturendesigns. Der Film startet mit moderatem Tempo, schaltet dann aber immer weiter hoch, bis er mit 200 Sachen dahinrast. Er ist straff, gemein, absolut wahnsinnig und bietet fast alles, was ich mir von einem Resident-Evil-Film gewünscht habe.Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Perri Nemiroff von Collider klingt ebenso positiv und stellt zusätzlich den gelungenen Humor des Horrorfilms heraus:
Zach Creggers Resident Evil ist hervorragend. Mit Abstand eine der besten Videospielverfilmungen, die ich je gesehen habe – und zugleich eine der besten Horrorkomödien. Es ist kaum zu glauben, wie viele urkomische Momente der Film bietet, ohne dabei jemals den Ernst der Lage oder den puren Horror des Geschehens zu schmälern.Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Jordan Morau von Variety spricht ebenfalls von einem Highlight im Subgenre der Game-Adaptionen und hat vor allem neben Lob für den Regisseur sehr nette Worte für Hauptdarsteller Austin Abrams übrig:
Zach Cregger ist einfach der Hammer und Resident Evil eine der besten Videospielverfilmungen aller Zeiten sowie einer der besten Horrorfilme der letzten Zeit. Unglaublicher Title-Drop und es ist herrlich mitanzusehen, wie Austin Abrams torkelnd Zombies erledigt – 10/10.Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Mittlerweile haben uns aber nicht nur die Erstreaktionen aus den sozialen Medien erreicht, die alle ziemlich in die selbe Kerbe wie die obengenannten Reaktionen schlagen. Neuerdings sind auch die ersten ordentlichen Kritiken online. Der Rotten Tomatoes -Score lautet nach 47 Reviews aktuell sehr gute 98 Prozent.
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Das sagen die ersten Filmkritiken zu Creggers Resident Evil
In der Review vom Hollywood Reporter heißt es unter anderem: "Der Film, der sich mit seinen rasanten 90 Minuten erfrischend straff anfühlt, bietet eine fesselnde Sequenz nach der anderen – allen voran jene, in der Bryan einem Spießrutenlauf aus explodierenden Körpern ausweichen muss, während sich Zombies von hohen Gebäuden direkt in seinen Weg stürzen. [...] Vollgepackt mit barockem Gore und höchst fantasievollen, in fieberhaftem Tempo inszenierten Sequenzen, überwindet Resident Evil seine simple Prämisse durch jenen filmischen Witz und jenes Flair, für die der Filmemacher zu Recht gefeiert wird."
Die Filmkritik von Deadline äußert sich zunächst skeptisch, da man Cregger lieber weiterhin bei originellen Stoffen statt Franchise-Ware gesehen hätte. Am Ende obsiegte aber auch hier die Begeisterung: "Dieses Resident Evil rockt, fetzt und liefert eine enorm unterhaltsame neue Variante ab, die das in Cregger gesetzte Vertrauen vollauf bestätigt und all meine Befürchtungen zunichtemacht. Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. [...] Dieser Film mag euch bisweilen einen Schauer über den Rücken jagen, aber er wird euch definitiv zum Lachen bringen. Wer hätte gedacht, dass sich Resident Evil so gut für rabenschwarzen Humor eignet?"
Etwas verhaltener aber immer noch positiv klingt die Review von Variety , dessen Autor offenbar die früheren Filme Creggers bevorzugt: "Ist es ein guter Film? Nennen wir es ein charmant umgesetztes Stück Eskapismus-Unterhaltung. [...] Als Horrorfilm lässt er Weapons wie Krieg und Frieden wirken, steigert sich aber im Laufe von 90 Minuten zu einer Art sinfonischem Wahnsinn. Er weigert sich, sich selbst ernst zu nehmen, doch im Gegensatz zu den anderen Resident-Evil-Filmen ... ist er lebendig."
Wer sich jetzt selbst von der Qualität des Films überzeugen möchte, muss überhaupt nicht mehr lange warten: Zach Creggers Resident Evil läuft ab dem 17. September 2026 in den deutschen Kinos.



