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Rock / Heavy Metal 11.09.2026

Draußen! Neue Alben von Musa Dagh, Brian Fallon, Bloc Party und mehr

Draußen! Neue Alben von Musa Dagh, Brian Fallon, Bloc Party und mehr

Album der Woche: Musa Dagh – “Endurance”

Musa Dagh veröffentlichen mit “Endurance” ihr erstes Album in ihrer neuen Besetzung. Sängerin und Bassistin Safi sorgt dabei für eine ordentliche Portion Veränderung im Klang des Noiserock-Trios: Schnelle Basslinien und ihr geschichteter Gesang lenken die von Aren Emirze gegründete Band in eine weniger melodische Richtung und werden zu einem extrem leicht entflammbaren Gut.

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Brian Fallon – “Not Bad For New Jersey”

Auch solo sitzt bei The Gaslight Anthem-Sänger Brian Fallon noch alles, nur wünscht man sich, dass er die ihm vertrauten Mittel noch einmal gegen den Strich bürstet. Auch wenn er sich mal von The Police und Bryan Adams inspirieren lässt, klingt er zunehmend wie sein eigenes Echo.

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Bloc Party – “Anatomy Of A Brief Romance”

Auf dem siebten Album der Indie-Rock-Band Bloc Party reflektiert Kele Okereke sehr persönlich vergangene Beziehungen, gebündelt in 14 Songs. Liebe und Verlust ohne Metaphern, mit Synthies für treue Fans und emotionale Leidensgenossen. Klassischer 2000er-Indie-Rock, produziert von Trevor Horn.

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The Meffs – “Business”

Rundumschlag gegen Missstände: Mit “Business” thematisieren The Meffs Probleme einer gebeutelten Bevölkerung. Das britische Duo beweist zwei Jahre nach seinem Debüt, dass neben lautstarker Kritik und einem überraschenden Gastauftritt auch Raum für verletzliche Töne ist.

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Green Lung – “Necropolitan”

“Necropolitan” ist das vierte Album der Londoner Doom-Band Green Lung, das sich nah an den Szene-Vorbildern Black Sabbath und Judas Priest orientiert. Es reiht sich nicht nur in den klassischen Sound der Szene ein, sondern behandelt auch die gleichen folkloristischen Themen wie Hexen und Satan.

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Space Chaser – “Razorblade Bay”

Zwar ohne ihren einstigen Sänger Siegfried Rudzynski, aber dafür mit Gitarrist Leo am Mikrofon veröffentlichen Space Chaser aus Berlin ihr viertes Album. Auf “Razorblade Bay” steht der Gesang mehr im Hintergrund, weshalb die Gitarrenmelodien des Thrash-Metal-Albums doller herausstechen.

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This Is Lorelei – “The Singer In My Band”

Nate Amos betreibt mit This Is Lorelei ein Soloprojekt, das – anders als sein Art-Rock-Duo Water From Your Eyes – Inspiration von Bluegrass und Country annimmt. “The Singer In My Band” ist seine dritte Soloplatte. Auf dieser stellt Amos noch einmal mehr seine Songwriter-Fähigkeiten zur Schau.

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Agatha Is Dead! – “Concrete”

Agatha Is Dead! steigen mit ihrem Debüt aus dem Underground Berlins empor und zeigen, wie düsterer und puristischer Post-Punk heutzutage klingen kann. Auch sonst gibt es genügend Gründe, sich in dieses Debüt zu verlieben.

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Sylvan Esso – “Ow ∞”

Der Elektro-Indiepop von dem Duo Sylvan Esso aus Durham kommt auf ihrem fünften Album etwas experimenteller daher, mit leichten Ausflügen in andere Genres. Vier Jahre lang wurde von den Grammy-Nominierten daran getüftelt und herausgekommen ist ein Album mit Kontrastreichtum.

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Lack – “Lack”

2001 waren Lack circa acht Jahre lang in der Post-Hardcore-Sphäre unterwegs, bevor die Dänen 18 Jahre lang Pause machten. Jetzt veröffentlichen sie ihr drittes Album “Lack”. Die pulsierenden Songs spielen dabei mit den Erwartungen der Hörenden und scheuen sich nicht vor abrupten Enden.

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Massendefekt – “Massendefekt”

Massendefekts zehntes Album zum 25-jährigen Bandjubiläum reiht sich nahtlos in deren Diskografie ein. Die Band aus Meerbusch versucht sich aber auch an elektronischen Elementen und pop-punkigeren Melodien, während sie einen Blick zurückwirft und politische Missstände anprangert.

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The Tubs – “Hard Life”

Melancholie trifft auf moralische Inventur: Die walisischen Jangle-Pop-Exzentriker The Tubs verpacken in ihrem neuen Album “Hard Life” existenzielle Zweifel und menschliche Fehltritte in Folk-Rock-Gitarrenklänge. Aufgenommen in London und mit einer Portion Selbsthass kommend.

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Wrong Man – “Here’s That Feeling”

Das Post-Hardcore-Quartett Wrong Man aus Gent liefert auf seinem Debütalbum einen wuchtigen Mix aus einer Art Fugazi-Dringlichkeit und melodischem Noise-Rock mit Classic-Punk-Bezügen. Zudem gibt es auf der Single “Exit Strategy” einen Gastauftritt von Touché Amoré-Frontmann Jeremy Bolm.

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Der Beitrag Die Alben der Woche erschien zuerst auf VISIONS.de.

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