| Genre | german, NDW, Deutschrock, Neue Deutsche Welle, germany |
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Gänsehaut war eine deutsche Musikgruppe der 1980er Jahre.
Die Band entstand aus Mitgliedern der Kölner Gruppe Satin Whale, die sich im Jahre 1981 auflöste. Die restlichen Mitglieder der Band gründeten Gänsehaut. Zur Gruppe gehörten Wolfgang Hieronymi (* 8. Januar 1956, †1988, Herzversagen), Dieter Roesberg (* 21. April 1954) und Gerald Dellmann (* 8. August 1954), die alle drei Redakteure im mittlerweile eingestellten Fachblatt Musikmagazin waren. Dellmann (als Geschäftsführer) und Roesberg (als Chefredakteur und Herausgeber) sind heute beim MM-Musik-Media-Verlag u. a. für das Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass tätig.
Gänsehaut veröffentlichten 1983 den kritischen Umweltsong "Karl der Käfer" und konnten damit auf Anhieb einen Hit erzielen. Die folgenden Singles "Schmetterlinge gibt's nicht mehr" und "Johanna das Huhn" konnten sich jedoch nicht mehr entsprechend platzieren. Später erschien ein Album mit nahezu allen Aufnahmen, das jedoch ebenfalls nicht in die Charts kam.
Das Folgealbum "Augenblicke" konnte sich ebenfalls nicht durchsetzen. Bevor die Gruppe gegen Ende 1984 von der Bildfläche verschwand, veröffentlichte sie in jenem Jahr noch zwei Singles. Eine davon, "Autos", wurde zumindest zu einem Radio-Hit. Zuletzt machte die Band im Jahre 1993 auf sich aufmerksam, als deren zwei Alben auf der CD "Karl der Käfer" erschienen.
Bei einigen Auftritten wurde die Band durch Musiker wie Jürgen Fritz (Triumvirat) und Dieter Petereit (Passport) unterstützt.
Texte der Gruppe Gänsehaut enthielten viel Sozialkritisches und Hinweise auf die Problematik der Umwelt. In dem Song "Karl der Käfer" wird indirekt auf das Thema Waldsterben eingegangen, das gerade in 1980er Jahren hochaktuell war. Im Gegensatz zu anderen Bands der NDW stand Gänsehaut mehr für den politisch-orientierten Part der Zeit.
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Gänsehaut war eine deutsche Musikgruppe der 1980er Jahre.
Die Band entstand aus Mitgliedern der Kölner Gruppe Satin Whale, die sich im Jahre 1981 auflöste. Die restlichen Mitglieder der Band gründeten Gänsehaut. Zur Gruppe gehörten Wolfgang Hieronymi (* 8. Januar 1956, †1988, Herzversagen), Dieter Roesberg (* 21. April 1954) und Gerald Dellmann (* 8. August 1954), die alle drei Redakteure im mittlerweile eingestellten Fachblatt Musikmagazin waren. Dellmann (als Geschäftsführer) und Roesberg (als Chefredakteur und Herausgeber) sind heute beim MM-Musik-Media-Verlag u. a. für das Musiker-Fachmagazin Gitarre & Bass tätig.
Gänsehaut veröffentlichten 1983 den kritischen Umweltsong "Karl der Käfer" und konnten damit auf Anhieb einen Hit erzielen. Die folgenden Singles "Schmetterlinge gibt's nicht mehr" und "Johanna das Huhn" konnten sich jedoch nicht mehr entsprechend platzieren. Später erschien ein Album mit nahezu allen Aufnahmen, das jedoch ebenfalls nicht in die Charts kam.
Das Folgealbum "Augenblicke" konnte sich ebenfalls nicht durchsetzen. Bevor die Gruppe gegen Ende 1984 von der Bildfläche verschwand, veröffentlichte sie in jenem Jahr noch zwei Singles. Eine davon, "Autos", wurde zumindest zu einem Radio-Hit. Zuletzt machte die Band im Jahre 1993 auf sich aufmerksam, als deren zwei Alben auf der CD "Karl der Käfer" erschienen.
Bei einigen Auftritten wurde die Band durch Musiker wie Jürgen Fritz (Triumvirat) und Dieter Petereit (Passport) unterstützt.
Texte der Gruppe Gänsehaut enthielten viel Sozialkritisches und Hinweise auf die Problematik der Umwelt. In dem Song "Karl der Käfer" wird indirekt auf das Thema Waldsterben eingegangen, das gerade in 1980er Jahren hochaktuell war. Im Gegensatz zu anderen Bands der NDW stand Gänsehaut mehr für den politisch-orientierten Part der Zeit.
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